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Schierling 2005 |
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Impressionen und Pressestimmen vom Benefizkonzert des Landesjugendorchesters 2005 in Schierling |
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Mittelbayerische Zeitung vom Mittwoch, 20. April 2005
Reise durch Musik-Welt
Landesjugendorchester begeisterte in Schierling
SCHIERLING (laz). Das Landesjugendorchester des Bayerischen Turnerverbandes unter Leitung von Reinhold Büttner gastierte in der Mehrzweckhalle Schierling. Veranstalter war der Musikförderverein, der Erlös ging an die Flutopferhilfe Sri Lanka. Den Besuchern wurde ein buntes Musikprogramm geboten. Das rund 40 Musiker starke Orchester glänzte mit Kallikern wie Beethovens Fünfter und mit Filmmelodien, wie „Goldeneye“. Durch den Abend führte 2. Bürgermeister Werner Braun. Die Laienmusiker holten das Beste aus ihren Instrumenten heraus. Punktgenaue Einsätze waren ein Verdienst des Dirigenten. Büttner sparte bei gelungenen Stücken nicht mit Lob an seine Musiker und wandte sich zugleich mit Aufforderungen an das Publikum, das ihm gerne auf jede Bewegung gehorchte. So war es nicht verwunderlich, dass bei Gassenhauern wie „Somthin´ Stupid“ einst gesungen von Frank Sinatra, mancher mitsummte. Eine ungewöhnliche, wohl aber beeindruckende Vorstellung gaben die fünf Schlagzeuger mit einer Drumsession. Einstudiert unter Leitung von Christian Büttner, glänzten die Musiker mit Percussionsoli. Trommelwirbel wechselte mit sekundengenauem Geklapper der Stäbe ab. Hochkonzentriert war jeder Schlag. Denn nicht nur auf dem eigenen Instrument mussten die Schläge erfolgen, auch die Stäbe der Nachbarmusiker wurden zu Instrumenten umfunktioniert. Jeder Augenblick musste genauestens einstudiert sein. Mit einem Extraapplaus dankten ihnen die Zuhörer. Das breite Musikspektrum wurde nämlich sehr wohl vom Publikum registriert. „Wahnsinn, was die sich alles trauen und welche Musik die drauf haben“, war immer wieder zu hören. Einzig negativ am Abend war, dass nur relativ wenig Musikfreunde in den Genuss dieses tollen Repertoires kamen. Trotzdem musste das Orchester dem begeisterten Publikum zwei Zugaben spielen. Und mit dem bekannten Radetzkymarsch im Ohr trat man den Nachhauseweg an. Da die Erlöse aus dem Konzert der Flutopferhilfe Sri Lanka zu Gute kommen, sagte Bürgermeister Otto Gascher, der auch in der Funktion des stellvertretenden Landrats anwesend war, spontan eine Spende der Gemeinde von 1000 Euro zu. |
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Markt Schierling vom Mittwoch, 20. April 2005
Zuhörer waren von der Musik begeistert
Grandioser Auftritt des Landesjugendorchesters des Bayerischen Turnerverbandes „Die Musik ist einfach Klasse.“ Das Landesjugendorchester des Bayerischen Turnerverbandes gab unter Leitung des Landesdirigenten Reinhold Büttner am Samstag in der Mehrzweckhalle Schierling eine Vorstellung ihres breiten Spektrums. Von Klassik über Pop und ungewöhnlichen Trommeleinlagen konnten die Musiker glänzen. Durch das Programm führte zweiter Bürgermeister Wernern Braun, der Erlös des Konzertes wurde der Flutoperhilfe Sri Lanka gespendet.
Schon beim ersten Stück, „Slovenia“, konnte das über 40 Personen starke Orchester beweisen, wie gut es versteht, Musik zu spielen. Träumerische Episoden ließen einem die farbenprächtige Schönheit Sloweniens nachempfinden, Hörnerklänge die Konflikte, die dieses Land zu überstehen hatte. Jeder Musikus war konzentriert und brachte vollen Einsatz. Vor allem die Punktgenauen Einsätze waren auffällig korrekt. Potpourri-Stücke wie aus Jesus Christ Superstar ließen die Zuhörer fast mitsummen. Und beim March of Freedom von Reinhold Büttner selbst, brauchten die Zuhörer nur eine kleine Aufforderung und schon wurde mitgeklatscht. Die Band führte neben klassischen Stücken, wie Beethovens Fünfte auch Gassenhauer von Frank Sinatra „Somthin Stupid“ oder Filmmelodien wie „Goldeneye“ auf. Stets wurden sie mit kräftigem Applaus des Publikums belohnt. Ein ungewöhnliches Stück zeigten die Trommler in der Drumsection. Mit diversen Percussionssolis führten, unter Leitung von Christian Büttner, sieben Schlagzeuger sekundengenaue Trommlersolos auf. Dabei spielten die Trommler nicht nur auf ihren eigenen Instrumenten, sondern auch die Stäbe der Nachbarn wurden zum Instrument der eigenen Vorführung. Dass hier die Bewegungen aller Musiker genauesten koordiniert wurden, war wohl eine der Meister Leistungen. Dirigent Büttner, von dem manch eigene Kompositionen gespielt wurden, merkte man an, dass er mit Leidenschaft dirigiert und sich einsetzt. Wenn er mit dem Orchester ganz zufrieden war, gab es sogar versteckte Küsshändchen zu dem Musikern. Und nur leidenschaftlich gespielte Musik kommt an. „In der Liebe und bei der Musik muss man ehrlich sein“, so Büttner. Diese Ehrlichkeit des einzigen wirklichen Landesjugendorchesters war durchaus zu spüren. Was Laienmusiker, die sich aus den Vereinen der verschiedenen Ortschaften aus ganz Bayern rekrutieren, leisten können, kann wohl nur mit echtem und ehrlichem Einsatz nachvollzogen werden. Natürlich kommt bei so einem Einsatz die Band über Zugaben nicht hinweg. Mit dem in Bayern beliebten Radetzkymarsch und einem Hit aus den 60er Jahren verabschiedete sich das Ensemble. Einen leicht fahlen Nachgeschmack hatte der mangelnde Besuch der Vorstellung. Leider hörten diese Musik nur an die 120 Personen. „Die wissen gar nicht, was sei versäumen“, war ein Kommentar einer Zuhörerin dazu. Viele Besucher zeugten der Band einfach Respekt „Wahnsinn, was siech die alles trauen, so ungewöhnliche Sachen.“ Und wenn auch verhältnismäßig wenig Zuhörer waren, denen die anwesend waren und in den Genuss der Musik kamen, klang diese dafür noch lang in den Ohren und nicht wenigen, werden die Melodien wie von Xaver Schinhanl noch auf dem Heimweg im Kopf gespielt haben.
Anita Beutlhauser |
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2.250 Euro für Flutopfer
Bürgermeister und Konzertbesucher spendeten
Die Aufführung des Landesjugendorchester des Bayerischen Turnerverbandes waren ein Benefizkonzert und galt der Fluthilfe Sri Lanka. Der Schierlinger Thomas Parzefall, leistete seinen Ersatzdienst in Sri Lanka ab. Vor allem die Gehörlosenschule „Sarvadaya Savan Sahana“ Lag in seinem Betätigungsfeld. Bei der Flutkatastrophe wurden Häuser von Familien der Kinder stark beschädigt, zum Teil das gesamte Hab und Gut von der Flutwelle zerstört. Thomas Parzefall, sozusagen ein Insider, kümmert sich weiterhin um diese Schule und stellt sicher, dass der Erlös aus dem Konzert unmittelbar dem Wiederaufbau der Schule und den Betroffenen zukommt. Die Kosten des Konzertes trug der Veranstalter, der Musikförderverein, aus der eigenen Kasse. So kam doch einiges an Geld zusammen. Die Eintrittsgelder ergaben eine Summe von 665 Euro, zusätzlich wurden 585 Euro von den Besuchern gespendet. Im Laufe des Abends sagte Bürgermeister Otto Gascher spontan 1 000 Euro als Spende von der Gemeinde zu, so dass insgesamt 2 250 Euro gespendet werden können. Wer sich an der Hilfe beteiligen will, kann auf folgendes Konto unter dem Stichwort „Hilfe für Sri Lanka“ einzahlen. (Kontonr. 100 633 615 BLZ 750 691 64 Raiba Schierling). |
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